Die Pflanzenschutzpolitik im Burgenland sorgt weiterhin für Diskussionen. Die ÖVP sieht dadurch die heimische Obst- und Gemüseproduktion unter Druck. In der jüngsten Landtagssitzung thematisierte die Volkspartei die Auswirkungen der von LH-Stellvertreterin Anja Haider-Wallner verantworteten Pflanzenschutzpolitik auf die bäuerlichen Familienbetriebe.
Wissenschaft statt Ideologie
Agrarsprecherin Carina Laschober-Luif betont, dass regionale Lebensmittel nur dann langfristig gesichert werden können, wenn auch die Voraussetzungen für ihre Erzeugung stimmen. Nach ihrer Ansicht würden politische Entscheidungen im Pflanzenschutz zunehmend ideologisch statt fachlich begründet getroffen. Pflanzenschutzmittel kämen auf den heimischen Betrieben ausschließlich bei fachlicher Notwendigkeit und unter strengen gesetzlichen Vorgaben zum Einsatz. Eine pauschale Kritik daran schwäche die Wettbewerbsfähigkeit der Landwirtschaft und gefährde die regionale Lebensmittelversorgung. Laschober-Luif dankte den burgenländischen Bauern für ihren täglichen Einsatz und sprach sich für wissenschaftlich fundierte Entscheidungen sowie verlässliche Rahmenbedingungen aus.
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