Jauk und Hameseder

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Raiffeisen NÖ-Wien: Stefan Jauk soll auf Erwin Hameseder folgen

Stefan Jauk soll 2027 Erwin Hameseder an der Spitze von Raiffeisen NÖ-Wien nachfolgen. Die Weichen dafür sind bereits gestellt.

Die Nachfolge an der Spitze von Raiffeisen NÖ-Wien ist vorbereitet: Erwin Hameseder setzt für seine künftige Nachfolge auf Stefan Jauk. Die zuständigen Gremien haben den 50-jährigen Generaldirektor der Niederösterreichischen Versicherung als Kandidaten für die Führung der Raiffeisen-Holding NÖ-Wien designiert.

Der Fahrplan steht bereits fest. Am 9. September 2026 soll Jauk im Rahmen der außerordentlichen Haupt- und Generalversammlung in den Aufsichtsrat der Raiffeisenlandesbank NÖ-Wien gewählt und zum Obmann-Stellvertreter der Raiffeisen-Holding bestellt werden. Im Mai 2027 soll er schließlich Hameseder als Obmann der Raiffeisen-Holding NÖ-Wien und als Aufsichtsratsvorsitzender der Raiffeisenlandesbank NÖ-Wien nachfolgen.

Hameseder setzt auf erfahrenen Raiffeisen-Kenner

Für seine Nachfolge hat Hameseder einen Mann ausgewählt, der Raiffeisen aus eigener Erfahrung kennt und zugleich seit Jahren einen großen niederösterreichischen Versicherer führt. Jauk war von 2003 bis 2021 in verschiedenen Funktionen innerhalb der Raiffeisen Bankengruppe NÖ-Wien tätig, unter anderem als Geschäftsleiter der Raiffeisen Regionalbank Mödling. Seit 2021 steht er als Generaldirektor an der Spitze der Niederösterreichischen Versicherung.

„Mit Stefan Jauk haben wir eine der erfahrensten Führungspersönlichkeiten für meine Nachfolge gewinnen können“, sagt Hameseder. Er verweist auf Jauks Erfahrung im Bank- und Versicherungswesen, seine fachliche Kompetenz, seine Verbundenheit mit Raiffeisen und sein starkes Netzwerk.

Mit Stefan Jauk haben wir eine der erfahrensten Führungspersönlichkeiten für meine Nachfolge gewinnen können.

Erwin Hameseder

Für Raiffeisen NÖ-Wien bedeutet die Entscheidung damit vor allem eines: Der künftige Spitzenmann kennt die Organisation von innen, bringt aber zugleich Erfahrung aus einem anderen zentralen Bereich der Finanzwirtschaft mit.

Abschied von der Versicherung, neue Verantwortung bei Raiffeisen

Für Jauk ist die geplante Nachfolge auch persönlich ein Einschnitt. Bis Mai 2027 bleibt er Generaldirektor der Niederösterreichischen Versicherung und will den Übergang dort aktiv begleiten. Parallel wird seine Nachfolge im Vorstand vorbereitet.

„Ich fühle mich geehrt und es freut mich, dass ich gefragt wurde, diese verantwortungsvolle und bedeutende Aufgabe zu übernehmen“, erklärt Jauk. Zugleich spricht er offen über den bevorstehenden Abschied: „Auch wenn der damit verbundene Abschied aus der NV schwer wiegt.“

Seiner künftigen Aufgabe bei Raiffeisen blickt Jauk mit Respekt entgegen. Die Raiffeisenorganisation NÖ-Wien sei ein wesentlicher Impulsgeber innerhalb der Raiffeisen Bankengruppe Österreich und aufgrund ihrer Stärke, Innovationskraft und regionalen Verankerung von großer Bedeutung.

Für Hameseder selbst ändert sich vorerst nichts an seinen weiteren Mandaten. Insbesondere bleibt er Aufsichtsratsvorsitzender der Raiffeisen Bank International. Der Wechsel an der Spitze von Raiffeisen NÖ-Wien soll damit Schritt für Schritt vorbereitet werden, mit der endgültigen Übergabe im Mai 2027.

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