Deutsche Rapsernte

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Deutschland: Rapserträge enttäuschen

Die heurige Rapsernte ist in Deutschland aufgrund von Hitze und Schädlingsbefall deutlich kleiner ausgefallen als ursprünglich erwartet. Darauf wies die Union zur Förderung von Öl- und Proteinpflanzen (UFOP) vergangene Woche hin. Nach einer guten Bestandsentwicklung hatte es zunächst Aussicht auf höhere Erträge gegeben. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes Destatis dürfte die Erntemenge nun bei rund 3,5 Mio. Tonnen liegen. Das sei ein Rückgang von knapp 13 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Wie UFOP betonte, hätten die Erträge regional und von Betrieb zu Betrieb stark variiert. Aus dem Norden und Osten Deutschlands sowie aus Teilen Süddeutschlands seien nur mäßige bis enttäuschende Hektarerträge gemeldet worden.Als Ursachen nennt man die Hitzeperiode im Frühsommer sowie den verstärkten Befall durch Rapserdfloh und Schotenschädlinge. Diese ließen sich mit den derzeit noch zugelassenen Insektiziden nur unzureichend bekämpfen, heißt es. Für die kommende Saison seien daher dringend Fortschritte bei der Zulassung wirksamer Pflanzenschutzmittel notwendig, ist man bei UFOP überzeugt.

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