Strom schlägt Diesel!

Porträt Rudolf Dietrich

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Im PKW-Bereich ist das E-Auto voll angekommen, die Reichweiten steigen ständig, die Preise gehen nach unten. In der Landwirtschaft/Landtechnik ist man jedoch von der E-Mobilität noch weit entfernt. Obwohl es jetzt schon genug Einsatzmöglichkeiten gibt, wie etwa bei Hoftracs, Futtermischwagen und Staplern, verläuft die Entwicklung mehr als zaghaft.

Spannend wird es, wenn 2027 die von Herstellern John Deere, Tadus, Onox, Diess etc. angekündigten E-Traktoren auf den Markt kommen.

Bei E-Traktoren ist zurzeit die Einsatzdauer noch ein Thema, aber es gibt bereits genug Einsatzmöglichkeiten, bei denen nicht den ganzen Tag gearbeitet wird. Die Vorteile wie geräuscharm, geruchlos und wartungsarm sprechen absolut für den E-Antrieb. Auch die Einsatzdauer ist in diesen Fällen kein Problem, da die Leistung im Normalfall nur punktuell abgerufen wird und dazwischen genug Zeit zum Nachladen oder Wechseln der Batterie ist.

Fazit vieler Analysen und Berichte ist, dass der E-Antrieb im Vergleich zum Dieselantrieb viel teurer ist. Das stimmt bei erster Betrachtung, aber bei einer gesamtheitlichen Auswertung stellt sich das Gegenteil heraus. Das TFZ Straubing unter Dr. Johannes Ettl hat sich damit intensiv befasst und den Alberto-Rechner konzipiert, bei dem man die verschiedensten Parameter eingeben kann.

In dem Bericht "Der Traktor unter Strom" finden Sie unten im Infokasten ein Rechenbeispiel zu einem Hoftrac (25 PS). Die Parameter können jederzeit an die jeweiligen spezifischen Daten adaptiert werden. Das Ergebnis ist immer dasselbe: Strom schlägt Diesel!

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