Die Weinlese läuft, die Keller füllen sich, wenn auch spärlich. Bekanntlich haben Hitze und Trockenheit die diesjährige Erntemenge gedrückt. Auch die Marktlage macht Sorgen. Verändertes Konsumverhalten, rückläufiger Weinkonsum und hoher Preisdruck wirken sich auf die gesamte Branche aus. Dem Vernehmen nach steht auch die Krisendestillation, zumindest für Rotwein, weiterhin zur Debatte.
Umso wichtiger ist, dass das Agrarministerium jetzt speziell für Winzer Verbesserungen bei der Gestaltung der GAP vorlegt: Mehr Flexibilität bei laufenden Projekten und zusätzliche Zuschüsse für moderne Kellertechnik sind wichtige Verbesserungen. Auch die fixe Zusicherung der für den Weinbau reservierten EU-Mittel hört man gern.
Aber eines darf man nicht verschweigen: Die ebenso angekündigte, unbürokratische Umsetzung muss tatsächlich passieren. Erleichterungen dürfen nicht an Formularen, Nachweisen und Vorschriften scheitern. „Weniger Bürokratie“ darf keine Floskel sein. Denn Winzer haben – nicht nur dieser Tage – mehr als genug damit zu tun, auf Wetter, Markt und Kosten zu reagieren. Sie brauchen verlässliche Rahmenbedingungen und nicht noch mehr Zeit am Schreibtisch. Die neueste Anpassung der GAP-Strategieplan-Anwendungsverordnung ist ein Schritt in die richtige Richtung. Wer Österreichs Weinbau erhalten und stärken will, muss ihm die Möglichkeit zur Anpassung an die Herausforderungen von heute und der Zukunft geben.
:format(jpeg):quality(60))
:format(jpeg):quality(60))
:format(jpeg):quality(60))
:quality(60))
:format(jpeg):quality(60))
:format(jpeg):quality(60))
:format(jpeg):quality(60))
:format(jpeg):quality(60))
:quality(60))