LK-Präsident Nikolaus Berlakovich, Landesbäuerin Christine Riepl, Autorin Martina Parker und Bezirksbäuerin Gabriele Biricz beim Landlady-Nachmittag

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Neues Bekenntnis zur Chancengleichheit in der Landwirtschaft

Mit der Unterzeichnung einer Charta für partnerschaftliche Interessenvertretung haben die Bäuerinnen Burgenland gemeinsam mit wichtigen Organisationen der Land- und Forstwirtschaft ein starkes Zeichen gesetzt. Beim Landlady-Nachmittag im Weingut Strehn in Deutschkreutz stand neben dem Austausch vor allem die Zukunft der Branche im Fokus.

Verbindliches Bekenntnis zur Partnerschaft

Nach der Begrüßung durch Landesbäuerin Christine Riepl und Bezirksbäuerin Gabriele Biricz wurde die Charta feierlich unterzeichnet. Sie sieht vor, Frauen stärker in Führungsfunktionen einzubinden, Ressourcen fair zu verteilen und die Vereinbarkeit von Familie, Betrieb und Funktion zu verbessern. Zudem sollen Frauen gezielt für politische und organisatorische Aufgaben gewonnen werden. Die Umsetzung wird regelmäßig extern evaluiert. Für LK-Präsident Nikolaus Berlakovich ist die Vereinbarung ein klares Signal, dass moderne Interessenvertretung gemeinsam gelingen kann.

Frauen sichtbar machen

Christine Riepl bezeichnete die Charta als wichtigen Meilenstein. Frauen seien tragende Säulen der bäuerlichen Betriebe und Organisationen. Ziel sei es, ihre Leistungen sichtbarer zu machen und ihre Mitsprache zu stärken. Autorin Martina Parker setzte mit einer Lesung aus ihren Gartenkrimis einen kulturellen Akzent. Beim Ausklang nutzten die Gäste die Gelegenheit zum Netzwerken. So verband die Veranstaltung politische Impulse, Kultur und Gemeinschaft zu einem starken Signal für eine partnerschaftliche Landwirtschaft im Burgenland.

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