Gruppenfoto bei einer Veranstaltung des Tiroler Bauernbundes in einer Holzhalle, mehrere Personen halten Dokumente, teils in Tracht gekleidet.

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Forderungskatalog zur Absicherung des Tiroler Berggebietes übergeben

Dass die Folgen des Klimawandels längst auch auf den Tiroler Bergbauernhöfen und Almen angekommen sind, machten die bäuerlichen Spitzenfunktionäre des Tiroler Oberlandes deutlich. Sie überreichten Landwirtschaftsminister Norbert Totschnig im Rahmen des Sommergesprächs des Tiroler Bauernbundes in Mieming einen Forderungskatalog zur umfassenden und langfristigen Absicherung des Berggebietes.

Trockenheit stellt vor Herausforderungen

Bezirksbauernobmann Elmar Monz gab Einblick in die aktuelle Situation. Die extreme Trockenheit habe heuer nicht nur die Heimbetriebe, sondern auch die Almwirtschaft stark getroffen. Vielerorts seien Wasserverfügbarkeit und Futtergrundlage zur Herausforderung geworden. Die Erfahrungen dieses Sommers würden zeigen, dass neben der Bewältigung akuter Schäden verstärkt vorausschauende Maßnahmen notwendig seien.

„Wir müssen uns darauf einstellen, dass Trockenperioden auch im Berggebiet häufiger und intensiver auftreten können. Deshalb brauchen wir Lösungen, die zu unseren kleinstrukturierten Betrieben, unseren Almen und den besonderen Bedingungen im Berggebiet passen. Dazu gehören auch Investitionen in Wasserspeicherung, eine sichere Wasserversorgung auf den Almen und dort, wo es sinnvoll und machbar ist, Möglichkeiten zur Bewässerung“, betonte Monz.

Besonderheiten der Berglandwirtschaft sollen berücksichtigt werden

Die Vertreter des Oberlandes fordern deshalb, bei künftigen Förderprogrammen und Investitionsmaßnahmen die besonderen Voraussetzungen des Berggebietes stärker zu berücksichtigen. Es brauche maßgeschneiderte Lösungen für die Berglandwirtschaft, um die Betriebe widerstandsfähiger gegenüber den Folgen des Klimawandels zu machen und ihre Bewirtschaftung langfristig abzusichern.

Totschnig nahm den Forderungskatalog entgegen. Gerade vor dem Hintergrund der diesjährigen Dürre wurde beim Sommergespräch deutlich, dass neben rascher Hilfe in akuten Krisensituationen auch langfristige Investitionen notwendig sein werden, damit bäuerliche Betriebe und Almen mit zunehmenden Wetterextremen umgehen können.

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