Gruppe von Männern in Outdoorkleidung vor dem Gebäude der Alpe Gamperthun mit Schriftzug und Kuh-Logo an der Fassade.

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Terra Raetica auf der Gamperthun Alpe

Moderne Technik, praktische Einblicke und grenzüberschreitender Austausch standen im Fokus der Terra Raetica 2026.

Am Freitag, den 21. August, fand die diesjährige Terra-Reatica-Veranstaltung auf der Gamperthun Alpe im Paznaun statt. Vertreter aus der Schweiz, Südtirol sowie aus den Tiroler Bezirken Imst und Landeck kamen zusammen, um sich über aktuelle Möglichkeiten in der Almbewirtschaftung auszutauschen.

Maschinen für die Berglandwirtschaft

Nach der Begrüßung durch Peter Frank standen am Vormittag verschiedene maschinelle Schwendgeräte im Mittelpunkt. Gemeinsam mit dem Schweizer Biologen Marcel Züger wurden unterschiedliche Geräte und deren Einsatzmöglichkeiten vorgestellt. Zusätzlich präsentierte der Maschinenring Oberland Tirol eine neue 100-kg-Agrardrohne und zeigte mögliche Einsatzbereiche im alpinen Gelände.

Impulse über Regionsgrenzen hinweg

Aufgrund des unbeständigen Wetters wurde das Programm etwas angepasst und kompakt durchgeführt. Nach dem gemeinsamen Mittagessen auf der Gamperthun Alpe führte Ökonomierat Elmar Monz durch den weiteren Nachmittag. Auch LK-Präsident Josef Hechenberger nahm an der Veranstaltung teil und nutzte die Gelegenheit zum persönlichen Austausch mit den Teilnehmern. Der Nachmittag bot damit viel Raum für Gespräche, Erfahrungsaustausch und neue Impulse über Regions- und Landesgrenzen hinweg.

Ein zentraler Punkt war, dass maschinelles Schwenden immer nur eine Unterstützung der Bewirtschaftung sein kann. Entscheidend bleibt eine angepasste Beweidung mit ausreichend Tieren. Werden Flächen geöffnet, müssen sie anschließend konsequent beweidet werden, damit einer erneuten Verbuschung entgegengewirkt wird.

Die Terra Raetica zeigte eindrucksvoll, wie moderne Technik, praktische Erfahrung und eine gezielte Beweidung gemeinsam zur langfristigen Offenhaltung von Almflächen beitragen können.

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