Franz Waldenberger sieht sich einen Laufstall an.

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Täglich im Einsatz für Tierwohl und Versorgung

Zum Welttierschutztag verweist die Landwirtschaftskammer OÖ auf die Leistungen der heimischen Tierhalter, die auch in Zeiten von Dürre und steigenden Kosten ihrer Verantwortung nachkommen.

Bäuerinnen und Bauern sorgen täglich dafür, dass ihre Tiere bestmöglich versorgt werden. Das gilt auch in herausfordernden Zeiten wie dem Dürrejahr 2026, wo nach magerer Ernte teils Futter teuer zugekauft werden muss. Damit werde einmal mehr sichtbar, welchen Stellenwert Tierwohl, Verantwortung und Versorgungssicherheit auf den bäuerlichen Familienbetrieben haben, betont LK-Präsident Franz Waldenberger: „Die Versorgung unserer Tiere hat oberste Priorität. Gerade in schwierigen Jahren kaufen die Bäuerinnen und Bauern zusätzlich Futter zu, um die hohen Standards in der Tierhaltung aufrecht zu erhalten. Diese Verantwortung übernehmen die Betriebe selbstverständlich. Gleichzeitig müssen aber auch die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen passen“, erklärt Waldenberger.

Angemessene Preise für Erzeuger gefordert

Gefordert werde daher eine Anpassung der Erzeugerpreise, denn nur kostendeckende Preise würden den landwirtschaftlichen Betrieben ermöglichen, steigende Aufwendungen für Futter, Energie, Betriebsmittel und Tierwohlmaßnahmen zu bewältigen.

„Wer heimische Lebensmittelproduktion, hohe Tierwohlstandards und regionale Versorgung erhalten möchte, muss auch bereit sein, dafür einen angemessenen Preis zu bezahlen. Tierwohl, Versorgungssicherheit und Qualitätsproduktion sind nicht zum Nulltarif zu haben“, betont Michael Wöckinger, Leiter der Abteilung Tierhaltung der Landwirtschaftskammer OÖ.

Waldenberger: „Allen Beteiligten entlang der Lebensmittelkette muss bewusst sein, wie schnell die Versorgung mit heimischen Lebensmitteln und der hohe Qualitätsanspruch, den wir heute als selbstverständlich betrachten, ins Wanken geraten können. Klimatische Extremereignisse, steigende Produktionskosten und wirtschaftlicher Druck zeigen deutlich, dass Versorgungssicherheit kein Selbstläufer ist.“

Keine unerlaubten Stallzutritte

Mit Sorge wird die pauschale Verunglimpfung ganzer Branchen durch einzelne sogenannte „Tierschutzorganisationen“ gesehen. „Besonders entschieden lehnt die Landwirtschaftskammer OÖ unerlaubte Stallzutritte und Stalleinbrüche ab. Diese bedeuten nicht nur eine erhebliche psychische Belastung für die betroffenen Betriebsleiterfamilien, sondern können auch die Tiergesundheit durch das Einschleppen von Krankheiten oder Keimen gefährden.“

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