Traktor mit Sämaschine am Acker

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Waldland investiert 10 Millionen in Sonderkulturen

Das Waldviertler Unternehmen Waldland erweitert Produktion und Lagerkapazitäten, investiert in eine neue Trocknungsanlage und stärkt die regionale Wertschöpfung in Niederösterreich.

Das Waldviertler Unternehmen Waldland setzt seinen Wachstumskurs fort und investiert rund zehn Millionen Euro in den Ausbau seiner Produktions- und Lagerkapazitäten in Niederösterreich. Im Fokus stehen die Erweiterung der Verarbeitung von Sonderkulturen sowie die Stärkung der regionalen Wertschöpfung.

Ein zentrales Projekt ist die Errichtung einer zweiten Trocknungsanlage für Blattkräuter in der Ginkgohalle. Damit reagiert Waldland auf steigende Anbaumengen und die wachsende Nachfrage nach regional produzierten Agrarrohstoffen. Bereits heute betreibt das Unternehmen vier spezialisierte Trocknungslinien für Körner, Schnittlauch, Pharmarohstoffe und Blattkräuter. Mit der neuen Anlage erhöht sich die Zahl auf fünf Linien – das steigert Effizienz und Flexibilität in der Verarbeitung.

Die Ginkgohalle steht exemplarisch für die dynamische Entwicklung des Unternehmens: Nach dem Brand im Jahr 2022 wurde sie rasch neu errichtet und zunächst mit einem Bandtrockner ausgestattet. Der aktuelle Ausbau sichert langfristig die Produktionskapazitäten und stärkt den Standort Waldviertel als Zentrum für Sonderkulturen.

Wachstum bei Sonderkulturen in Niederösterreich

Parallel dazu wurden die Anbauflächen für Sonderkulturen deutlich erweitert. Die Mitgliedsbetriebe bewirtschaften mittlerweile rund 6.000 Hektar. Damit zählt Waldland zu den wichtigsten Partnern für Spezialkulturen und Agrarverarbeitung in Niederösterreich.

Auch organisatorisch setzt das Unternehmen neue Impulse: Roman Weinmann wurde zum gewerberechtlichen Geschäftsführer für Metalltechnik im Bereich Land- und Baumaschinen bestellt. Viktor Turkevych übernimmt die Funktion des Prokuristen in der Waldland Tierveredelungs GmbH.

Mit den aktuellen Investitionen baut Waldland seine Position als führendes Unternehmen für Sonderkulturen, Agrarverarbeitung und regionale Wertschöpfung weiter aus. Der Ausbau der Produktions- und Lagerkapazitäten schafft die Grundlage für nachhaltiges Wachstum in der Landwirtschaft in Niederösterreich.

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