Durch die Verwendung von Holz, insbesondere im Bauwesen, werden emissionsintensive Materialien und fossile Rohstoffe ersetzt, während der Kohlenstoff langfristig in Holzprodukten gespeichert bleibe. Nebenprodukte daraus könnten ihrerseits wiederum Erdöl, Gas und Kohle ersetzen und die Emission von fossilem CO2 vermeiden.
„Dass Wälder in einzelnen Jahren aufgrund von Dürre, Borkenkäfer und anderen Klimafolgen auch zur Kohlenstoffquelle werden können, unterstreicht doppelt die Dringlichkeit aktiver Waldbewirtschaftung. Natürlich unter Berücksichtigung und Förderung der Biodiversität“, stellt Johannes Wohlmacher, Präsident des Österreichischen Forstvereins, klar. „Die natürliche Anpassung des Waldes kann der Geschwindigkeit des Klimawandels nicht folgen. Wenn wir den Wald auch künftig in jener Form erhalten wollen, wie wir ihn kennen, schätzen und lieben, braucht es gezielte Maßnahmen zur Stärkung seiner Resilienz und Vitalität“, ergänzt Wohlmacher.
Nachhaltige Waldwirtschaft und effiziente Holzverwendung seien wesentliche Elemente zur Reduktion fossiler Emissionen. „Wald und Holz können den Klimawandel nicht stoppen, ihre Stärke als natürlicher Kohlenstoffspeicher und als Ersatz für fossile Rohstoffe muss jedoch als wichtiger Teil der Klimawandel-Abschwächung anerkannt und gestärkt werden“, so Wohlmacher.
Hier finden Sie die vollständige Erklärung „Wald & Holz als Kohlenstoffsenke".
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