Am Steuer bei der Fahrt auf den Bonneville Salt Flats in Utah saß Wing Commander (Geschwaderkommandant) Andy Green CBE. Angetrieben wurde der JCB Hydromax mit zwei Wasserstoffmotoren. Sie leisten zusammen 1.600 PS und wurden im eigenen Werk in Foston, Derbyshire, Großbritannien, gefertigt. Lord Bamford, Vorsitzender von JCB, sagt: „Vor zwanzig Jahren kamen wir mit dem JCB Dieselmax nach Bonneville und zeigten, was britische Ingenieurskunst mit Dieselmotoren leisten kann. Heute haben wir es erneut geschafft – diesmal mit wasserstoffbetriebenen Motoren. Dieser Rekord wurde mit Serienmotoren aufgestellt, denselben Motoren, die auch heute noch JCB-Bagger antreiben. Genau das ist der Sinn des JCB Hydromax: Er beweist, dass Wasserstoff funktioniert, und zwar schon heute auf höchstem Niveau und emissionsfrei.“
Wasserstoff kann in Fahrzeugen grundsätzlich über zwei Wege genutzt werden. Über eine Brennstoffzelle und einen Elektromotor oder aber direkt in speziellen Verbrennungsmotoren. Letztere Technologie soll günstiger sein und mehr Robustheit für Bau- und Landmaschinen bieten. Auf diese Technologie ohne Brennstoffzelle setzt JCB. Bereits im Oktober 2021 kündigte der britische Hersteller an, 100 Millionen Pfund – damals rund 117 Mio. Euro – in die Entwicklung eines Wasserstoffmotors zu investieren. 2025 vermeldete JCB die erste vollständige EU-Typgenehmigung für seinen Wasserstoffmotor zur Verwendung in mobilen Arbeitsmaschinen abseits der Straße.
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