Beim neuen Case Puma hat sich nicht nur optisch einiges verändert.

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Bissige Raubkatze von Case IH

CNH hat auf der Agritechnica sowohl den Steyr Impuls als auch den Puma von Konzernschwester Case IH erstmals der Öffentlichkeit gezeigt. Letzteren konnte die BauernZeitung kürzlich im Praxiseinsatz erleben.

Nach der ersten Präsentation in Hannover im Vorjahr wird der Puma mittlerweile in Serie produziert. Die bissige Raubkatze von Case IH ist in drei Modellen mit 155, 165 und 185 PS Nennleistung erhältlich. „Der Traktor wurde von Grund auf neu konzipiert“, betonte Produktspezialist Andreas Mennekes gegenüber der BauernZeitung.

Drei verschiedene Getriebevarianten

Das zulässige Gesamtgewicht des Traktors wurde um 18 Prozent auf 13.500 Kilogramm (kg) erhöht, die maximale Nutzlast beträgt bis zu 5.500 kg.

Unter der neuen, schräg abfallenden Motorhaube, die die Sicht nach vorne verbessert, arbeitet ein 6,7-Liter FPT-Motor, dessen Wartungsintervall mit 750 Stunden angegeben wird. Der Dieseltank wurde auf 350 Liter erhöht, der AdBlue-Tank fasst 50 Liter.

Beim Getriebe stehen drei Varianten zur Auswahl: Lastschaltgetriebe (ActiveDrive 6), Doppelkupplungsgetriebe (ActiveDrive 8) oder stufenloser Antrieb (CVXDrive).

Neben bis zu vier mechanischen gibt es auch bis zu fünf elektrohydraulische Steuergeräte. Überarbeitete Hydraulik- und Hubwerksfunktionen sollen eine präzisere Steuerung der Anbaugeräte ermöglichen. Eine stärkere Pumpe im Hydraulikkreislauf ermöglicht eine Förderleistung von bis zu 170 Liter.

Komplett neu entwickelte Kabine

Auch die Kabine wurde komplett neu entwickelt, mit verbessertem Zugang durch breitere, in den Tank integrierte Trittstufen.

Im Rahmen der Optimierung des Komforts für den Fahrer wurde aber nicht nur der Einstieg in die Kabine, sondern auch der Innenraum neu gestaltet. Die Bedienelemente wurden überarbeitet und mehr Stauraum geschaffen.

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Blick in die Kabine

Das 12-Zoll-Multitouch-Display mit sieben individuell konfigurierbaren Anzeigefenstern ist direkt in die neue, breitere Multi-Controller-III-Armlehne integriert, die auch am großen Bruder Case Optum verbaut wird. Die bekannte Multi-Controller-II-Armlehne ist aber auch nach wie vor für den Puma erhältlich. Der Geräuschpegel in der Kabine wird vom Traktor-Produzenten mit leisen 68 Dezibel angegeben.

Neue Vorderachse und kürzerer Radstand

Das neue Design soll laut Hersteller zu einem ruhigeren Fahrverhalten führen. Dazu beitragen soll auch die neue Vorderachse mit präziser Schwingungstilgung bei der Federung. Der Wendekreis ist mit 11,4 Metern angegeben. „Das ist eine echte Benchmark in dieser Leistungsklasse“, so Mennekes.

Für die Kabinenfederung gibt es drei Optionen: mechanisch, hydraulisch oder pneumatisch.

Eine optimierte Bremsleistung mit adaptiver Steuerlogik soll für ein ruhigeres, sichereres Fahrgefühl mit automatischer Anpassung an das Lastgewicht sorgen. Das gepulste pneumatische Bremssystem verhindert automatisch das Aufschieben des Anhängers besonders bei Bergabfahrt. Zusätzliche Bremskraft gibt es durch eine Motorstaubremse mit Automatikmodus.

Zudem ist der Puma mit Präzisionstechnologie ausgestattet, die eine hohe Kompatibilität mit den heutigen Anbaugeräten gewährleisten: Isobus, Tractor Implement Management (TIM), Connectivity Included sowie eine erweiterbare elektronische Architektur. Letztere ermöglicht die einfache Integration zukünftiger Technologien.

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