Regionale Stärke statt längerer Öffnungszeiten

Ein Mann in weißer Kleidung bürstet einen großen Käselaib in einem Lagerraum mit mehreren Regalen voller Käse.

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Die Debatte um längere Sonn- und Feiertagsöffnungszeiten im Handel hat im Tiroler Landtag klare Fronten gezeigt. Ausgelöst durch einen Antrag der NEOS, stimmten letztlich ausschließlich die Antragsteller selbst dafür – ein deutliches Signal gegen eine weitere Liberalisierung.

Für LAbg. Michael Jäger, Obmann der Tiroler Direktvermarkter, bietet die Diskussion Anlass, die Bedeutung der regionalen Versorgung zu unterstreichen – gerade im Rückblick auf das Osterfest: „Die vergangenen Feiertage haben gezeigt, wie gefragt unsere heimischen Produkte sind“, so Jäger. „Auf vielen Ostertischen und auch bei Geschenken spielten regionale Erzeugnisse eine zentrale Rolle.“ Die hohe Nachfrage bestätigt für ihn das Vertrauen der Bevölkerung: „Die Menschen wissen, wo Qualität herkommt – direkt von unseren Bäuerinnen und Bauern.“

Besonders hebt Jäger die Verlässlichkeit der Direktvermarkter hervor: „Unsere Betriebe sind tief in den Dörfern verankert und oft rund um die Uhr für die Menschen da – für Einheimische genauso wie für Gäste.“ Auch mit Blick auf vergangene Krisen werde die Stärke regionaler Strukturen deutlich: „Wenn Lieferketten schwächeln, sorgen unsere Höfe für Stabilität und Versorgungssicherheit.“

Sein klares Fazit: „Wer auf regionale Produkte setzt, stärkt Tirol. Unsere Direktvermarkter sind ein unverzichtbarer Teil unserer Versorgung – und das nicht nur zu Feiertagen.“

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