Sich seiner Wurzeln bewusst sein, aber trotzdem über den Tellerrand und „über den Tag hinaus“ denken: Das will die Oberösterreichische Volkspartei in den nächsten Wochen und Monaten gemeinsam mit den Bürgern in den Gemeinden. Unter dem Motto „Reden, denken, machen!“ soll direkt vor Ort diskutiert werden. Neue Ideen und Verbesserungsvorschläge für das Zusammenleben in den Gemeinden sind gefragt. „Niemand kennt eine Gemeinde besser als die Menschen, die dort jeden Tag leben. Sie wissen, was funktioniert oder wo etwas fehlt. Genau dieses Wissen wollen wir nutzen“, bestätigt Andrea Hubmer, Bürgermeisterin von Holzhausen. So wie sie es bereits gemacht hat, können sich noch weitere interessierte Gemeinden für das Diskussionsformat melden. Durchführen kann es jeder Ort nach eigener Vorliebe etwa als Stammtisch, als Ideenpicknick oder einer gemeinsamen Wanderung. Bürgerbeteiligung sei gerade auf Gemeindeebene besonders wichtig, betont Hubmer.
Eingebettet werden die Veranstaltungen auf Ortsebene schließlich in den Zukunftsprozess „Vorsprung Oberösterreich“, den Landeshauptmann Thomas Stelzer im Herbst 2025 gestartet hat. An einer Befragung unter OÖVP-Mitgliedern haben sich mehr als 7.600 Menschen beteiligt, dabei wurden 18.500 konkrete Ideen für Oberösterreich eingebracht.
Neben dem Start des neuen Gemeindeformats geht „Vorsprung Oberösterreich“ auch mit zwei großen regionalen Veranstaltungen weiter. Dabei holt die OÖVP international erfahrene Persönlichkeiten nach Oberösterreich:
Termine
Am 23. September 2026 kommt der Technologie-Manager Helmut Reisinger nach Thalheim bei Wels (Museum Angerlehner). Er ist CEO für Europa, Afrika und den Nahen Osten von Palo Alto Networks, einem der weltweit führenden Unternehmen für Cybersicherheit.
Am 19. Oktober 2026 kommt Johannes Brandstetter von Emmi AI nach Steyr (BMW). Das in Linz gegründete Unternehmen für Künstliche Intelligenz wurde im Mai 2026 vom französischen Unternehmen „Mistral AI“ übernommen, wodurch Linz nun in eine Reihe mit Mistral-Standorten wie Paris, London, Amsterdam oder Singapur aufrückt.
„Genau diesen Austausch wollen wir: Von den Besten lernen, ihre Erfahrungen nach Oberösterreich holen und gemeinsam mit den Menschen vor Ort daran arbeiten, wie unser Land vorne bleiben kann“, sagt OÖVP-Landesgeschäftsführer Florian Hiegelsberger.
Die zentralen Ergebnisse der Mitgliederbefragung
92 % sind mit der Lebensqualität in Oberösterreich zufrieden oder sehr zufrieden.
Bodenständigkeit und Verlässlichkeit werden in OÖ besonders stark gelebt: Jeweils 75 % bewerten diese Werte in ihrem persönlichen Umfeld mit Note 1 oder 2.
64 % der Befragten engagieren sich zusätzlich in anderen Organisationen ehrenamtlich.
40 % erwarten bis 2030 starke Veränderungen für Oberösterreich durch aktuelle Trends und Entwicklungen, insbesondere durch Digitalisierung und KI (73 % sprechen von einer starken Veränderung dadurch).
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