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TBC: Aktueller Überblick für Vorarlberg

Die Landesveterinärabteilung informierte über den aktuellen Stand der Untersuchungen im Zusammenhang mit den jüngsten Fällen von Rindertuberkulose (TBC). Die Untersuchungen brachten keine zusätzlichen positiven Befunde hervor.

Am 22. April 2026 musste in einem landwirtschaftlichen Betrieb im Bezirk Dornbirn eine Bestandstötung aufgrund von Rindertuberkulose durchgeführt werden. Die Tiere des betroffenen Betriebes standen im Zusammenhang mit einer Alpung außerhalb Vorarlbergs im vergangenen Sommer.

Ein weiterer Betrieb im Bezirk Dornbirn wurde vorsorglich gesperrt, nachdem acht Tiere aus dem betroffenen Bestand dorthin verbracht worden waren. In diesem Betrieb wurde zuerst die diagnostische Tötung dieser acht Tiere durchgeführt und der verbleibende Bestand einer Bestandsuntersuchung unterzogen. Daraufhin mussten fünf weitere Tiere diagnostisch getötet werden. Bei zwei dieser Tiere wurden TBC-verdächtige Veränderungen und positive PCR-Testergebnisse festgestellt. Aufgrund der Alpung dieser beiden zuletzt festgestellten Reagenten auf einer großen Jungviehalpe in Vorarlberg mussten in den vergangenen Tagen rund 400 Kontakttiere in 25 Betrieben untersucht werden. Erfreulicherweise erbrachten sämtliche Untersuchungen dieser Alpkontakte ausschließlich negative Befunde.

Die Ergebnisse laufender Untersuchungen und daran anschließenden Sequenzierungen zur Abklärung der Infektionskette stehen derzeit noch aus.

Aktuell sind zwei Betriebe im Bezirk Bregenz, drei Betriebe im Bezirk Dornbirn und ein Betrieb im Bezirk Bludenz – insgesamt sechs Betriebe gesperrt.

Weitere Informationen werden vom Land Vorarlberg veröffentlicht, sobald gesicherte Untersuchungsergebnisse vorliegen.

Transparente und laufende Information

Landesrat Gantner betonte, dass dem Land eine transparente und laufende Information von Beginn an ein zentrales Anliegen war und ist. „Wir haben stets offen kommuniziert und werden das auch weiterhin tun. Sobald belastbare Ergebnisse vorliegen, wird wieder umfassend berichtet“, so Gantner. 

Auch Landesveterinär Greber unterstrich, dass die Situation genau beobachtet werde und alle notwendigen Maßnahmen gesetzt sind. Ziel sei es, die Ausbreitung konsequent einzudämmen und rasch Klarheit über die epidemiologischen Zusammenhänge zu gewinnen.

Zusätzlich wurde im Ausschuss berichtet, dass das TBC-Bekämpfungsprogramm im Rahmen eines EU-Audits umfassend geprüft wurde. Seitens der Europäischen Kommission wurde dabei ausdrücklich festgehalten, dass Österreich über ein sehr gut funktionierendes System zur Überwachung, Kontrolle und Bekämpfung der Rindertuberkulose verfügt. Es wurden keine kritischen Mängel festgestellt und es gab auch keine Empfehlungen an die zuständigen Behörden.

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