Sabine Gruber und ihr Mann übernahmen vor knapp vier Jahren einen Milchviehbetrieb in Rußbach. Sie wollten den Hof gemeinsam neu aufbauen und sich dort ein Leben schaffen. Dann veränderte ein schwerer Arbeitsunfall alles. Heute bewirtschaftet das Paar den Betrieb unter völlig neuen Voraussetzungen und hat eines nie verloren: den gemeinsamen Traum vom eigenen Hof.
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Es war der Beginn eines neuen Lebensabschnitts. Vor knapp vier Jahren übernahmen Sabine Gruber und ihr Mann einen außerfamiliären Milchviehbetrieb in Rußbach im Salzburger Land. Lange hatten sie nach einem passenden Betrieb gesucht. Die Suche war schwierig, doch schließlich fanden sie einen Hof, der zu ihren Vorstellungen passte. Gemeinsam wollten sie ihn umbauen, neu herrichten und Schritt für Schritt mit neuem Leben füllen. Auch privat schien das Glück perfekt: Kurz nach der Hofübernahme wurde ihr Sohn geboren. Familie und Betrieb wuchsen zusammen, die Zukunft schien geplant. Doch dann kam alles anders.
Vor mehr als zwei Jahren hatte Grubers Mann einen schweren Arbeitsunfall. Seitdem ist er querschnittsgelähmt. Für die Familie bedeutete das einen radikalen Einschnitt. Während er lange Zeit im Krankenhaus war, musste Sabine Gruber den Betrieb weitgehend alleine weiterführen und gleichzeitig ihr Kind betreuen. Von einem Tag auf den anderen waren die Aufgaben andere. Was zuvor als gemeinsames Projekt geplant gewesen war, musste plötzlich unter völlig neuen Voraussetzungen funktionieren. Stallarbeit, Tiere, Organisation und Familie ließen sich nicht einfach pausieren.
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„Aufgeben war für uns nie eine Option“, erzählt Gruber in der 14. Folge des BauernZeitung-Podcast „Hoftor Auf“.
Sie machte weiter, auch dann, wenn die Situation schwierig war. Gerade die Nachbarschaft erwies sich in dieser Zeit als wichtige Stütze. Nach dem Unfall halfen Nachbarn bei der Arbeit am Hof, sprangen ein und unterstützten die Familie auch bei der Kinderbetreuung. Wie Sabine Gruber das alles gelang und woher sie ihre Kraft nimmt, erzählt sie in der 14. Folge von „Hoftor Auf“. Der Podcast ist auf allen gängigen Plattformen sowie auf der Website der BauernZeitung abrufbar.
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