Zwei Tage lang wird der Wiener Heldenplatz wieder zum Schaufenster der österreichischen Land- und Forstwirtschaft. Das ernte.dank.festival am 12. und 13. September 2026 bringt Produzentinnen und Produzenten, Konsumentinnen und Konsumenten sowie zahlreiche Organisationen zusammen. Im Mittelpunkt stehen regionale Lebensmittel, bäuerliches Handwerk, Innovationen und der direkte Dialog zwischen Stadt und Land.
Landwirtschaft zum Anfassen statt nur zum Anschauen
Wer das Festival besucht, erlebt die Vielfalt der heimischen Landwirtschaft hautnah. Zwischen Landmaschinen, Direktvermarkter, Erlebnisstationen, Bildungscampus und Schmankerlständen wird deutlich, wie breit die Branche aufgestellt ist. Moderne Technik trifft auf Tradition, regionale Spezialitäten auf Wissensvermittlung und bäuerliches Handwerk auf innovative Betriebsformen. Das Festival versteht sich dabei nicht nur als Publikumsmagnet, sondern auch als Bühne für jene Menschen, die täglich für regionale Lebensmittel und Versorgungssicherheit sorgen.
Internationales Jahr der Bäuerin setzt den Schwerpunkt 2026
Das heurige Festival steht ganz im Zeichen des Internationalen Jahres der Bäuerin. Mit dem Bäuerinnendorf wird sichtbar gemacht, wie vielfältig die Aufgaben von Frauen in der Land- und Forstwirtschaft heute sind. In zehn Themenhütten präsentieren Bäuerinnen aus ganz Österreich ihre Arbeit, also von Almwirtschaft und Direktvermarktung über Lebensmittelwissen und traditionelles Handwerk bis hin zu Digitalisierung, Innovation und modernen Betriebskonzepten. Mitmachen ist dabei ausdrücklich erwünscht: Besucherinnen und Besucher können beim „Esserwisser“ ihr Wissen über Lebensmittel testen, im Bäuerinnenkino authentische Einblicke in den bäuerlichen Alltag gewinnen oder im Themenzelt zum Internationalen Jahr der Bäuerin erfahren, wie unterschiedlich und zugleich ähnlich der Alltag einer Bäuerin in Österreich und anderen Teilen der Welt ist. Ein weiterer Höhepunkt ist die von den Bäuerinnen gestaltete Trachtenmodenschau mit Trachten aus allen Bundesländern. Damit rückt das Festival jene Frauen ins Rampenlicht, die als Betriebsleiterinnen, Unternehmerinnen und Familienmanagerinnen wesentlich zur Zukunft der heimischen Landwirtschaft beitragen.
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Das ernte.dank.festival. im Herzen Wiens ist das größte Fest der heimischen Land- und Forstwirtschaft.
Musik, Maschinen und regionale Schmankerl
Auch das Rahmenprogramm bietet zahlreiche Publikumsmagnete. Auf der Hauptbühne sorgen Blasmusik, Brass-Bands und Live-Konzerte für Stimmung. Ergänzt wird das Programm durch die Landmaschinen- und Oldtimer-Traktorenschau, den traditionellen Bieranstich, den Frühschoppen sowie den feierlichen Erntesegen mit anschließendem Erntedankumzug. Gleichzeitig laden Erlebnisbereiche, Mitmachstationen und Informationsangebote dazu ein, Landwirtschaft mit allen Sinnen zu erleben.
Zahlreiche Aussteller zeigen die Vielfalt der Landwirtschaft
Ein wesentlicher Bestandteil des Festivals sind die vielen Aussteller aus Landwirtschaft, Direktvermarktung und den bäuerlichen Organisationen. Im Bäuerinnen- und Bauernmarkt sowie in den Themendörfern präsentieren Betriebe und Institutionen ihre Produkte, ihre Arbeit und ihre Ideen für eine nachhaltige Zukunft. Besucher können regionale Spezialitäten verkosten, mit Produzenten ins Gespräch kommen und mehr über die Herkunft heimischer Lebensmittel erfahren. Ein Beispiel dafür ist das Bio Austria-Dorf, das mit Bio-Spezialitäten, Verkostungen und einem interaktiven Informationsangebot vertreten ist. Dort laden unter anderem ein Getreidequiz, ein Bodenmikroskop oder Mitmachstationen rund um Biodiversität dazu ein, biologische Landwirtschaft auf spielerische Weise kennenzulernen.
Treffpunkt für Landwirtschaft und Gesellschaft
Das Erntedank-Festival hat sich mittlerweile zu einer der wichtigsten Veranstaltungen der heimischen Land- und Forstwirtschaft entwickelt. Es bietet Bäuerinnen und Bauern die Möglichkeit, ihre Arbeit sichtbar zu machen, mit Konsumentinnen und Konsumenten ins Gespräch zu kommen und das Vertrauen in regionale Lebensmittel weiter zu stärken. Das ist ein wichtiger Schritt, um die Wertschätzung der bäuerlichen Arbeit in der Gesellschaft zu fördern.
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