Junge Frau in blauer Latzhose schreibt Notizen in ein Notizbuch, angelehnt an einen grünen Traktor.

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Steirische Bäuerinnen zur Woche der Land- und Forstwirtschaft im Fokus

Zum internationalen Jahr der Bäuerin, das die UNO für 2026 ausgerufen hat, stellt die Steiermark bei der heurigen „Woche der Land- und Forstwirtschaft" von 20. bis 26. Juli die Leistungen der Bäuerinnen in den Mittelpunkt. Unter dem Motto „Wo Bäuerinnen wirken, wächst Zukunft" berichten Bäuerinnen in den Bezirken über ihre Rolle am Hof. Die Zahlen unterstreichen die Bedeutung: 38 Prozent der steirischen Betriebe werden von Frauen geführt, damit liegt die Steiermark über dem österreichischen Schnitt von 36 Prozent und deutlich vor Ländern wie Deutschland (11 Prozent) oder der Schweiz (7 Prozent).

Besonders bei neuen Geschäftsmodellen setzen Bäuerinnen Akzente, wie LK-Vizepräsidentin Maria Pein betont: „Bäuerinnen sind klar treibende Kräfte im ländlichen Raum. Sie sind Unternehmerinnen, Impulsgeberinnen, stoßen Innovationen an und sind Verantwortungsträgerinnen mit unterschiedlichen Lebensrealitäten – von der erfahrenen Betriebsführerin über die Jungbäuerin, die einen Betrieb übernimmt, bis hin zur Quereinsteigerin." Gerade bei Diversifizierung, etwa Direktvermarktung oder „Urlaub am Bauernhof", gingen Frauen voran - oft, weil sie Wissen aus anderen Berufen mitbringen, so Pein.

Zehn Bäuerinnen aus verschiedenen Bezirken öffnen in den kommenden Tagen ihre Höfe, um Einblicke in ihren Arbeitsalltag zu geben, also von der Quereinsteigerin, die vom Job in London auf den Hof wechselte, bis zur Vollerwerbsbäuerin mit eigenem Gastrobereich. Getragen wird die Aktion von der Bäuerinnenorganisation, dem mit 30.000 Mitgliedern größten Frauennetzwerk der Steiermark.

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