Der Festakt im BSBZ in Hohenems verband die Ehrung der neuen Meisterinnen und Meister mit einem Rückblick auf fünf Jahrzehnte Ausbildung. Landesrat Christian Gantner und LK-Präsident Josef Moosbrugger gratulierten den Absolventinnen und Absolventen und würdigte auch die Leistungen früherer Jahrgänge. Die Meisterausbildung erfordere neben der täglichen Arbeit am Betrieb und den familiären Aufgaben viel Zeit, Kraft und Engagement. Sie biete zugleich die Möglichkeit, Fachwissen zu vertiefen, sich weiterzuentwickeln und neue Ideen in die landwirtschaftlichen Betriebe einzubringen.
Ein historisches Kursfoto des ersten Meisterjahrgangs in Landwirtschaft und Ländlichem Betriebs- und Haushaltsmanagement erinnerte an die Anfänge der Ausbildung. Das über Generationen gewachsene Wissen und die gesammelten Erfahrungen seien eine wichtige Grundlage für die bäuerlichen Familienbetriebe und die Zukunft der Landwirtschaft, betonte Gantner. Die neuen Meisterinnen und Meister könnten darauf aufbauen und eigene Impulse für die Weiterentwicklung ihrer Höfe setzen.
Apfelbaum als Symbol für die Zukunft
Anlässlich des 50-jährigen Bestehens überreichte Gantner einen Apfelbaum. Dieser stehe für starke Wurzeln, Pflege und Zeit. - Voraussetzungen, damit Neues wachsen und Früchte tragen könne. Auch die Meisterausbildung verbinde bewährtes Wissen mit Engagement und neuen Ideen, um die landwirtschaftlichen Betriebe für kommende Generationen weiterzuentwickeln.
Im Anschluss erhielten die Absolventen ihre Meisterbriefe. Neben der Hoftafel und einer Anstecknadel durften auch sie einen Apfelbaum mit nach Hause nehmen.
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