Schweinehälften aufgehängt

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Schweinemarkt KW 26/'26: Märkte sind zweigeteilt

In den meisten europäischen Ländern herrscht aktuell Verunsicherung am Schlachtschweinemarkt vor. Während das Angebot an Schlachttieren häufig eher klein ist und durch die Hitze weiter abnimmt, bereitet der Fleischhandel große Probleme. Europaweit übersteigt das Angebot die Nachfrage, die nachgelagerten Stufen klagen über große wirtschaftliche Probleme.

Deutschland - Der Handel mit Schlachtschweinen wird durch das im Verhältnis zum Angebot eher große Aufkommen an Tieren belastet. Dennoch können die zur Vermarktung stehenden Schweine fortlaufend abgenommen werden. Die aktuelle Hitzewelle hat allerdings eine recht verhaltene Fleischnachfrage zur Folge. Doch auch das Wachstum der Tiere wird teils begrenzt. In Italien führt das kleine Angebot an schlachtreifen Schweinen aktuell dazu, dass viele Unternehmen nur 4 Tage in der Woche schlachten. Dennoch ist das Angebot an Schweinefleisch tendenziell etwas zu groß, auch die Belebung mit der beginnenden Urlaubszeit fällt aktuell noch gering aus. Entsprechend ist die Situation weiter angespannt, es werden allenfalls kleinere Preisanpassungen erwartet.

Aus Spanien wird weiterhin von einem knappen Angebot an Schlachtschweinen berichtet. Schlussendlich wird das Marktgeschehen aktuell aber von den Problemen am Fleischmarkt bestimmt. Nach wie vor besteht hier großer Druck, Schlachtunternehmen und Fleischverarbeiter fordern weitere Abschläge. Sofern es keine deutlicheren Rückgänge im Umland gibt, könnte sich der Preis in Spanien aber behaupten.

Ö Markt: Hitze schlägt zu

Angesichts der Hitzewelle, die auch Österreich voll eingenommen hat, verlangsamt sich auch das Wachstum der Schweine. Dadurch bleibt das Lebendangebot weiter knapp. Gleichzeitig verringert sich auch etwas die Fleischnachfrage und damit herrscht Ausgewogenheit am Markt. Trotzdem ist der Preisdruck am Fleischmarkt noch nicht verschwunden. Erfreulich ist aber, dass Deutschland das Regionalisierungsabkommen mit China (überraschend) geschafft hat und damit sollte sich dies auch preisstabilisierend auswirken. Es bleibt aber weiterhin wichtig, für österreichisches Schweinefleisch die Werbetrommel zu rühren.

Mastschweine-Basispreis: EUR 1,52 (+/- 0,00)
Zuchten-Basispreis: EUR 0,84 (+/- 0,00)

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