Schlachthälften von Rindern hängen in einem hellen Kühlhaus

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Rindermarkt KW 27/'26: Schlachtrindermarkt unter Preisdruck

Der Druck auf die Schlachtrinderpreise hat EU-weit etwas zugenommen. In Deutschland ist im Jungstierbereich aufgrund des Endes des Wirtschaftsjahres das Angebot größer geworden als in den letzten Wochen. Gleichzeitig hinkt der Absatz auf Grund der hohen Temperaturen deutlich hinterher. Die Preise für Jungstiere ebenso jene für Kalbinnen und Kühe notieren nach unten .

Hitze bremst Nachfrage in Österreich

Auch in Österreich hat das Angebot im Jungstierbereich etwas zugenommen. Gleichzeitig ist aufgrund der Rekordtemperaturen der Fleischkonsum rückläufig und damit auch die Bestellungen seitens des Lebensmitteleinzelhandels und Großhandels. Auch die Exportsituation im Jungstierbereich ist aufgrund von billigeren Ländern wie z. B. Polen angespannt. Die Rinderpreise notieren nach unten. Dennoch wäre es sehr wichtig, dass keine Mengen derzeit vorgezogen werden und den Markt zusätzlich belasten.

Bei Schlachtkühen ist die Situation ähnlich wie in der Vorwoche. Angebot und Nachfrage halten sich in etwa die Waage. Auch hier wird die Exportsituation in den nächsten Wochen bei anhaltender Trockenheit in Europa herausfordernder werden. Dennoch notieren in Österreich die Preise für Kalbinnen und Kühe stabil.

Schlachtkälber notieren gleich zur Vorwoche.

Preiserwartungen für Woche 27/2026 (29.06. – 05.07.2026)

Jungstier HK R2/3                                      ausgesetzt

Kalbin HK R3                                               € 5,98

Kuh HK R2/3                                                ausgesetzt

Schlachtkälber HK R2/3                             € 8,55

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