Positive Impulse bestimmen derzeit den europäischen Schlachtrindermarkt. Nachdem die Preise für Schlachtrinder in Deutschland zuletzt deutlich gestiegen sind, wird aktuell von einem ausgeglichenen Markt berichtet. Jungstiere werden in der laufenden Woche in begrenzten Mengen angeboten, da gegen Ende des Wirtschaftsjahres einige Mäster in Deutschland ihre Tiere zurückhalten dürften. Regional entwickeln sich die Preise etwas unterschiedlich: Während im Norden von Deutschland die Preise stabil sind, steigen sie im Süden nochmals leicht an. Der Schlachtkuhmarkt wird als ausgeglichen gesehen, die Preise halten sich weitgehend auf stabilen Niveau.
Knappes Angebot treibt Preise an
In Österreich ist in der aktuellen Woche das Angebot im Jungstierbereich begrenzt und kann die belebte Nachfrage nicht durchgängig bedienen. Auf der einen Seite hat sich die Exportsituation positiv entwickelt, vor allem auch durch Preissteigerungen in den wichtigsten Exportdestinationen. So stiegen zum Beispiel die Preise in Polen, Deutschland und Tschechien an. Gleichzeitig hat sich der Inlandsbedarf positiv entwickelt. Dadurch gelang es die Preise deutlich nach oben zu bringen. Dies ist eine jahreszeitlich eher untypische Marktentwicklung. Daher auch die dringende Bitte, nicht spekulativ zu verkaufen.
Auch im weiblichen Bereich ist das Angebot etwas rückläufig bei gleichzeitig gutem Bedarf bei den wichtigsten Exportdestinationen, vor allem in Richtung Schweiz. Dadurch notieren Schlachtkühe nach oben und auch Kalbinnen verzeichnen steigende Preise.
Schlachtkälber notieren gleich zur Vorwoche.
Preiserwartungen für Woche 25/2026 (15.06. – 21.06.2026)
Jungstier HK R2/3 ausgesetzt
Kalbin HK R3 € 5,93
Kuh HK R2/3 ausgesetzt
Schlachtkälber HK R2/3 € 8,55
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