Erdäpfel

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Kartoffelmarkt KW 33/'26: Düstere Aussichten

Die Frühkartoffelsaison 2026 geht zu Ende und die massiven Probleme, mit denen der österreichische Speisekartoffelmarkt heuer zu kämpfen hat, werden mit jedem weiteren Hitzetag akuter. Zwar gab es in der vergangenen Woche in einigen Anbaugebieten endlich wieder etwas Niederschlag. Vielerorts blieben die Niederschlagsmengen jedoch überschaubar und kamen für viele Bestände auch zu spät. Die Erträge bei den Anschlusssorten fallen durch die Bank schwach bis sehr schwach aus und das verfügbare Angebot ist entsprechend gering. Auch für die Haupternte werden die Ertragsprognosen immer pessimistischer. Die erwartete schwache Bruttoerntemenge dürfte zudem noch durch Drahtwurmbefall und Knollenbeschädigungen zusätzlich geschmälert werden. Auf der Absatzseite gibt es keine Änderungen. Entsprechend haben die Erzeugerpreise zuletzt weiter angezogen. In Niederösterreich wurden zu Wochenbeginn für Speisekartoffeln meist 25 bis 30 Euro je 100 kg bezahlt. In Oberösterreich wurden die Erzeugerpreise auf 25 Euro je 100 kg angehoben.

 Auch in Deutschland wenig Ware absehbar

In Deutschland ging die Frühkartoffelsaison heuer auf einem ungewöhnlich hohen Preisniveau zu Ende. Die Erzeugerpreise haben in der vergangenen Woche zwar nochmals moderat nachgegeben, zu Wochenbeginn wurden jedoch noch immer meist 32 bis 35 Euro je 100 kg bezahlt. Ursache für die Preisstabilität sind die zunehmend pessimistischeren Prognosen für die europäische Speisekartoffelernte. In Deutschland sieht es in vielen Regionen nach unterdurchschnittlichen Erträgen auf einer reduzierten Anbaufläche aus. Vor allem in der Südhälfte Deutschlands dürften heuer die Läger alles andere als voll werden. Angespannt ist die Situation unter anderem auch in Frankreich, Belgien und im Süden der Niederlande. Auch aus Südeuropa werden laufend unterdurchschnittliche Ernteergebnisse gemeldet.

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