Weites Mohnblumenfeld mit leuchtend rosa Blüten und grünen Samenkapseln auf langen Stielen, bewölkter Himmel im Hintergrund.

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Waldviertler Mohnblüte: Rund 1.500 Hektar Graumohn erblühen ab Ende Juni

Ab Ende Juni verwandeln blühende Mohnfelder das Waldviertel in ein leuchtendes Farbenmeer aus Rot und Weiß.

Mit einer Anbaufläche von rund 1.500 Hektar ist die Waldland-Genossenschaft Österreichs größter Produzent von Waldviertler Graumohn. Die Blütezeit dauert rund drei Wochen und zieht jährlich tausende Besucher in die Region. „Die Mohnblüte ist jedes Jahr ein ganz besonderes Naturschauspiel und ein wichtiger Botschafter für unsere Region", sagt Waldland-Obmann Robert Haidl.

Vom Feld in die Verarbeitung

Nach der Blüte beginnt die Reifephase: Die Blütenblätter fallen ab, die Mohnkapseln reifen, bis sie sich braun färben und erntereif sind. Geerntet wird mit einem eigens am Waldlandhof entwickelten Mohnmähdrescher, der die Kapseln direkt am Feld öffnet und die Samen von den Schalen trennt. Anschließend werden die Mohnsamen am Waldlandhof gereinigt, getrocknet und zu Speiseöl, Mohnspezialitäten und Backwaren wie dem hausgemachten Mohnstrudel, weiterverarbeitet.

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Für rund drei Wochen präsentieren sich die weitläufigen Mohnfelder in leuchtendem Rot und strahlendem Weiß und ziehen alljährlich tausende BesucherInnen in ihren Bann.

Ausflugstipp für die Blütezeit

Wer die Felder in voller Blüte sehen möchte, sollte den Zeitraum von Ende Juni bis Mitte Juli nutzen. Das Waldland Café am Waldlandhof in Oberwaltenreith bietet regionale Mohnspezialitäten und eignet sich als Ausgangspunkt für Ausflüge zu den umliegenden Feldern.

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Aus dem Waldviertler Graumohn entsteht ein Speiseöl, zahlreiche Mohnspezialitäten & traditionelle Backwaren. Besonders beliebt ist der Mohnstrudel.

Mehr zum ThemaReportage über zwei Mohnbetriebe im Waldviertel

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