Umsatzentwicklung

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Väderstad: Weniger Umsatz, aber mehr Gewinn

Das Landtechnik-Unternehmen meldet für das Geschäftsjahr 2025 einen Umsatz von 5,9 Milliarden SEK (550 Mio. Euro) und einen Gewinn vor Steuern von 370 Millionen SEK (34 Mio. Euro).

Der Umsatz für das Geschäftsjahr 2025 ging damit im Vergleich zum Vorjahr um drei Prozent zurück, während sich der Gewinn vor Steuern aufgrund eingeleiteter Kostensenkungsmaßnahmen und einer verstärkten Fokussierung auf die Kosten und das im operativen Geschäft gebundene Kapital „deutlich verbessert“ habe. Eine genaue Zahl dazu gab Väderstad allerdings nicht bekannt.

Das vergangene Jahr war für das internationale Unternehmen mit Sitz in Schweden durch eine schwankende Nachfrage in den verschiedenen Märkten gekennzeichnet. So sollen etwa in Kanada Rekordmengen verzeichnet worden seien,  während in Europa hingegen die Marktbedingungen schwierig geblieben wären. Händler hätten gezögert, Lagerbestände aufzubauen, und die Investitionsbereitschaft der Landwirte sei durch den Druck auf die Getreidepreise und die geopolitische Unsicherheit beeinträchtigt gewesen.  „Im laufenden Jahr sehen wir eine Erholung auf dem europäischen Markt, was positiv ist, während die Marktbedingungen in Nordamerika schwieriger bleiben“, so Henrik Gilstring, CEO der Väderstad Gruppe.

Technische Neuheiten

Das Unternehmen hat 2025 weiterhin in Produktentwicklung und Digitalisierung investiert. Die nächste Generation der Säeinheit für Tempo und Proceed wurde eingeführt, zusammen mit weiterentwickelten Konzepten für die ultraflache Bodenbearbeitung. Der digitale Service E-Connect ermöglicht Anwendern einen verbesserten Zugriff auf Maschinendaten in Echtzeit. Die Sämaschine Spirit wurde im Laufe des Jahres ebenfalls umfassend überarbeitet, um die Sägenauigkeit zu erhöhen.

Variable Bodenbearbeitung macht Sinn

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