Die Schlachtschweinepreise im europäischen Umland entwickelten sich zuletzt durchweg stabil bis leicht fester. Das Angebot ist nach wie vor begrenzt, kurz vor den Osterwochen versuchen die Mäster aber in vielen Ländern zügig abzuliefern. Gleichzeitig läuft der Fleischmarkt nur langsam an, was den Spielraum für weitere Aufschläge begrenzt.
Deutschland - In der letzten vollen Werkwoche vor Ostern verläuft der Handel mit Schlachtschweinen recht zügig. Die Landwirte liefern vermehrt, da bald Schlachttage fehlen. Das Aufkommen an Schweinen wird allerdings recht zügig abgenommen. Die Vermarkter von Schlachtschweinen machen sich keine Sorgen über den Verkauf in den Osterwochen. Der Geschäftsverlauf bei Schweinefleisch zeigt sich insgesamt verhalten, besonders bei der Verarbeitung wird mit zurückhaltenden Bestellungen reagiert.
In Spanien präsentiert sich der Markt zumindest etwas ausgeglichener. Die Nachfrage nach Schlachtschweinen ist anhaltend groß, die Mäster verzögern teilweise die Ablieferungen, um etwas höhere Schlachtgewichte zu erzielen. Die fehlenden Schlachttage in den kommenden Wochen scheinen dabei kein Problem für die anstehende Vermarktung darzustellen. Entsprechend werden weitere Preisanstiege erwartet.
Dänemark - Der dänische Verband der Schweineerzeuger Danske Svineproducenter hat sich für die Einführung eines freiwilligen Ausstiegsprogramms für Schweinehalter in Dänemark ausgesprochen. Der Verband schlägt vor, Landwirten einen geordneten Rückzug aus der Produktion zu ermöglichen, falls politische Vorgaben zu einer Reduktion der Schweinehaltung führen. Hintergrund ist die zunehmende politische Diskussion über Umwelt- und Klimavorgaben sowie eine mögliche Verringerung der Tierbestände. Interessant ist auch die Exportstatistik aus DK, die Exporte nach Polen haben jene von China bereits überholt!
Ö Markt: Markt ist ausgeglichen
Das Schweineangebot in Österreich pendelt leicht zurück und auch das Fleischgeschäft kommt nach dem Ostergeschäft wieder in ruhigeres Fahrwasser und wartet auf die Grillsaison. Somit kann man wie in der Vorwoche von ausgeglichenen Verhältnissen sprechen. Die Konsequenz daraus war eine unveränderte Notierung. Seitens der Schlachthöfe wird bei einzelnen Teilstücken noch immer gerungen die letzte Preiserhöhung umzusetzen, was noch immer nicht vollständig gelungen ist.
Mastschweine-Basispreis: EUR 1,66 (+/- 0,00)
Zuchten-Basispreis: EUR 0,89 (+/- 0,00)
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