Die europäischen Rindfleischmärkte sind nach wie vor in einer differenzierten Preis- und Absatzentwicklung gekennzeichnet. Generell herrscht eine Verunsicherung auf den Rindfleischmärkten.
In Deutschland entwickeln sich die Märkte zwischen dem Norden und dem Süden sehr uneinheitlich. So dürfte sich im Norden die Marktlage beim Jungstier weitgehend beruhigen, während im Süden nach wie vor ein Preisdruck herrscht. Eine ähnliche Entwicklung ist sich auch bei den weiblichen Schlachtrindern gegeben.
Rückläufige Preise bei Schlachtkälbern nach Ostern
In Österreich befinden wir uns in einer Feiertagsbedingt kurzen Schlachtwoche. Das Angebot an Jungstieren ist nach wie vor höher als die Nachfrage. Dennoch sollten diese Woche die Überhänge der letzten beiden Wochen abgebaut werden. Die preisliche Situation ist getrieben von wettbewerbsfähigen Exportpreisen in andere EU-Destinationen, da das Inlandsgeschäft im Lebensmitteleinzelhandel und im Großhandel bescheiden ist. Die Preise tendieren noch einmal nach unten. Die Preisrückgänge sollten aber unserer Einschätzung nach in der nächsten Woche abflachen.
Bei Schlachtkühen herrscht aufgrund der Preisrücknahme in wichtigen Exportländern auch ein leichter Preisdruck. Nach wie vor positiv gestalten sich die Exportmärkte in die Schweiz, bei den anderen Exportländern zeigt die Tendenz leicht nach unten. Für die laufende Woche mussten die Auszahlungspreise für Kalbinnen und Schlachtkühe zurückgenommen werden.
Auch bei Schlachtkälbern ist die Nachfrage nach Ostern verhalten und somit sind die Preise rückläufig.
Preiserwartungen für Woche 15/2026 (06.04.– 12.04.2026)
Jungstier HK R2/3 ausgesetzt
Kalbin HK R3 € 6,30
Kuh HK R2/3 ausgesetzt
Schlachtkälber HK R2/3 € 9,35
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