Michael Traub, Vorsitzender des Vorstands der Stihl AG, und Hartmut Jenner, Vorsitzender des Vorstands der Alfred Kärcher SE & Co. KG. mit den neuen gemeinsamen Akkus.

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Revolution am Akku-Markt: Kärcher und Stihl starten Allianz

Die Alfred Kärcher SE & Co. KG und die Andreas Stihl AG & Co. KG haben den Startschuss für ihre gemeinsame Akku-Allianz bekannt gegeben. Kernstück ist das von Stihl entwickelte AllPro-Akkusystem, das künftig in den Profi-Geräten beider Marken zum Einsatz kommt.

Profi-Anwendern soll die Allianz spürbare Vorteile bringen: Sie profitieren von einem System, das hohe Leistung mit hoher Flexibilität verbindet, da sie künftig die gleichen Hochleistungs-Akkus und Ladegeräte sowohl für ihre Reinigungsgeräte von Kärcher als auch für ihre Motorgeräte von Stihl nutzen können. „Stihl-Kunden können dabei auf die volle Kompatibilität mit dem bisherigen AP-System vertrauen“, so das Unternehmen in einer Presseaussendung. Vorhandene AP-Akkus würden sich auch vollumfänglich mit den neuen Kärcher-Akkugeräten nutzen lassen.

Für Kärcher-Kunden ist AllPro eine gänzlich neue Plattform. Kärcher garantiert aber für bestehende Geräte aus dem bisherigen „Battery Universe“ weiterhin vollumfänglichen Service und Ersatzteil- und Akkuverfügbarkeit, heißt es.

Im Ergebnis entsteht für Profis eine Arbeitswelt, in der sie mit nur einem Akkusystem das gesamte Spektrum der täglichen Aufgaben abdecken können. Die neuen Akkus sollen im Stihl-Fachhandel ab dem 1. August 2026 erhältlich sein. Bei Kärcher ist der Marktstart für die neuen Akkus und die neuen Geräte mit 1. Januar 2027 vorgesehen. Damit soll den Bereichen Forst, Garten, Landschaftsbau, Bau, Reinigung und Hilfsorganisationen ein System mit mehr als 120 Geräten zur Verfügung stehen, die mit denselben Akkupacks betrieben werden.

Hochleistungs-Akkus AllPro mit Tabless-Technologie

Das neue markenübergreifende Akku-System steht in zwei Technologie-Klassen zur Verfügung: Die Basis bilden die Akku-Modelle AP 20.1 und AP 30.1 mit bewährten Standardzellen. Stihl-Anwendern bereits in ähnlicher Form bekannt, präsentieren sie sich im neuen, einheitlichen AllPro-Design. Die High-End-Klasse mit den Modellen AP 100 P, AP 200 P und AP 300 P (Connected) setzt auf die neue „Tabless-Zellarchitektur“. Statt den Stromfluss über eine einzige, hitzeerzeugende Engstelle zu leiten („Tab“), fließt die Energie hier über die gesamte Oberfläche der Zelle. „Das Prinzip gleicht einer weiten Flaschenöffnung: Durch eine große Öffnung kann das Wasser bzw. die Energie viel schneller heraus- und wieder hineinfließen“, erklären die Techniker bei Stihl.

Durch den minimierten Innenwiderstand soll im Betrieb und beim Laden kaum noch Hitze entstehen, was als Hauptursache für Zellalterung gilt. Was das in der Praxis bedeutet, zeigt der direkte Vergleich eines bisherigen Standard-Akkus mit dem neuen Tabless-Modell AP 300 P: „Er bietet eine um 60 Prozent höhere Spitzenleistung sowie eine um 20 Prozent gesteigerte Laufzeit. Zudem halbiert sich die Ladezeit für maximale Einsatzbereitschaft, während sich die Lebensdauer auf bis zu 3.000 Ladezyklen ohne Leistungseinbußen verdoppelt“, betont man beim Hersteller.

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