Nach über 35 Jahren Forschung am Bundesforschungszentrum für Wald (BFW) geht Werner Ruhm Ende Februar 2026 in den Ruhestand. Ruhm prägte die moderne Laubholzbewirtschaftung in Österreich, von innovativen Laubholzkonzepten bis hin zu kosteneffizienten Pflegeverfahren.
Geboren 1961 in St. Pölten, studierte Ruhm Forstwirtschaft an der Universität für Bodenkultur und engagierte sich früh in Projekten wie der Auwaldbesetzung in Hainburg und der MAB-Studie „Ökosystem Donaustau Altenwörth“. Ab 1991 arbeitete er am Waldbau-Institut des BFW, zunächst in der Verjüngungsökologie der montanen Stufe des Wechselgebirges, später als Abteilungsleiter mit Fokus auf Laubwertholzproduktion, insbesondere anspruchsvolle Eichenarten.
Seine Forschungsarbeit kombinierte Praxisnähe mit Innovation. Trupp-Pflanzungen und optimierte Kulturbegründung verringern Kosten und Pflanzenbedarf, ohne die Stammqualität zu beeinträchtigen. Überdies brachte Ruhm 18 Jahre lang seine Expertise als Geschäftsführer der ARGE Waldveredelung ein.
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